Grabanlage Engelhard

Grablage:

01-GG.RUM-B5, 032

Beschreibung Grabmal:

Teiloffene Ädikula auf einfachem Sockel aus Muschelkalk; in den Pfeilern karyatidenähnlich die Eroten Thanatos mit Fackel und Hypnos mit Feston. Unter dem einen Giebel andeutenden Architrav, Schriftplatte mit Schmuckfries. Davor durch Platte verschlossener Grufteingang mit bronzenem Griffring.

Biographische Bedeutung:

Emil Engelhard (1854-1920) stieg nach dem Studium in Heidelberg und Karlsruhe 1875 in die väterliche Tapetenfabrik ein, 1878 wurde er Teilhaber. In der Handelskammer wurde er 1905 Mitglied, 1908 Vize und 1911 Präsident. Er war Stadtverordneter und ab 1911 Stadtrat der Nationalliberalen Partei; 1909 bis zu Auflösung 1918 in der ersten Badischen Kammer; Mitglied der Nationalversammlung in Weimar 1919; Vorsitzender des Allgemeinen Fabrikantenvereins 1892-94, später 2. Vorsitzender; im Vorsitz des Arbeitgeberverbands Mannheim-Ludwigshafen, des Hansabundes, des Badischen Industrie- uns Handelstags, der Vereinigung südwestdeutscher Handelskammern, mehrfacher Aufsichtsrat, im Kuratorium der Handelsschule. ∞ Helene Grohe (1858-1919)

Quelle:

Die Friedhöfe Mannheim, Grab Nr. 77, S. 103

Bild Grabanlage Engelhard

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