Friedhöfe Mannheim
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Auf dieser Seite finden Sie Informationen über akuelle Veranstaltungen, Ausstellungen, Gedenkfeiern und wissenswertes der Friedhöfe Mannheim.

Neue Totenglocke auf dem Friedhof Rheinau

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Im Rahmen einer feierlichen Einweihung wurde die neue Totenglocke auf dem Waldfriedhof ihrer Bestimmung übergeben.

 

Nach der Erweiterung und Renovierung der Trauerhalle im Jahr 2016 wurde auf dem Friedhof Rheinau am Sonntag, den 21. Mai 2017 die neue Totenglocke feierlich eingeweiht. Erneut ermöglichte die Zusammenarbeit der Interessengemeinschaft Friedhof Rheinau e. V. mit den Friedhöfen Mannheim die Umsetzung eines Projektes. Die neue Glocke trägt nicht nur zur weiteren Aufwertung des Waldfriedhofs bei, sie ist den engagierten Rheinauer Bürgerinnen und Bürger auch eine Herzensangelegenheit. „Dieses große bürgerliche Engagement hier zeigt, was alles möglich ist, wenn man sich bewegt und gemeinschaftlich an einem Strang zieht“, freute sich Herr Andreas Adam, Leiter der Friedhöfe Mannheim.

 

Die Friedhöfe Mannheim hatten das Fundament und damit die Grundlage für den Glockenturm und die Glocke gießen lassen, die im März dieses Jahres in Karlsruhe gegossen wurde. Glocke und Glockenturm wurden von der IFR und privaten Spendern finanziert. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung ließ die IFR eine Bronzetafel anfertigen, auf der die Großspender namentlich erfasst sind. Die Gesamtkosten der Installation belaufen sich auf rund 30.000 €.

Wasserstellen

Zum Frühjahr wird am 16.03.2017 das Wasser auf den Friedhöfen Mannheim wieder angestellt.

Mannheimer Pionier Julius Hatry erhält Ehrengrabstatus

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Der Grabstätte des Luft- und Raumfahrtpioniers Julius Hatry (30.12.1906 - 07.11.2000) auf dem Hauptfriedhof wird der Ehrengrabstatus verliehen - diesen Beschluss hat der Mannheimer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig verabschiedet.

Damit unterhält die Stadt Mannheim nun 77 Ehrengräber auf den Friedhöfen der Stadt Mannheim.
Den strengen Maßstab, den die Stadt mit Blick auf die dauerhaften Unterhaltskosten an die Vergabe von Ehrengräbern einfordert, sieht das Stadtarchiv in der Person Hatry ausdrücklich erfüllt: „Julius Hatry steht für den Mannheimer Erfindergeist, und damit steht er in einer großen Tradition der Stadt. Er hat in der Wissenschaft prägende Wirkung entfaltet, […]“. Auch das Technoseum widmet sich der Biographie des großen Mannheimer Sohnes und der prägenden Wirkung seiner wissenschaftlichen Leistungen v. a. im Bereich Raketenbau. So wird dort der originalgetreue Nachbau des Raketenflugzeugs „Hatry RAK I“ gezeigt.

Feierliche Umweltpreisverleihung in der Rheinauer Trauerhalle

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‚Natur findet Stadt‘ ist der Themenschwerpunkt des Umweltpreises der Stadt Mannheim. Der kommunale Wettbewerb zeichnet jährlich Projekte mit Vorbildcharakter in den Bereichen Umwelt-, Klima- und Naturschutz aus. Am 11. Oktober gab Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala in der Trauerhalle auf dem Friedhof in Rheinau die Preisträgerinnen und Preisträger bekannt.

Ausrichter des diesjährigen Umweltpreises sind die Friedhöfe Mannheim. „Das passt gut zusammen“, wie der Betriebsleiter Andreas Adam in seiner Ansprache betonte: „Friedhöfe verkörpern als grüne und lebendige Orte das diesjährige Motto ‘Natur findet Stadt‘“ voll und ganz: Sie schaffen Lebensqualität für Mensch und Natur.“ Zudem freute er sich besonders darüber, dass mit mehreren Naturschutzprojekten auf den Mannheimer Friedhöfen an den Start gegangen wurde: „Dies zeigt deutlich, dass Friedhöfe einen wichtigen innerstädtischen Raum darstellen, in dem Leben stattfindet und Naturschutz aktiv betrieben wird“.

 „Mit der Themensetzung ´Natur findet Stadt´ will der Umweltpreis 2016 vorbildliches Engagement für den Natur- und Artenschutz in der Stadt in den Mittelpunkt des Interesses rücken und sichtbar machen“, betont Umweltbürgermeisterin Kubala und verdeutlicht: „Die ausgezeichneten Projekte tragen dazu bei, seltene Tiere und Pflanzen in der Region zu schützen sowie naturkundliche Inhalte erlebnispädagogisch der Öffentlichkeit zu vermitteln.“

 21 Projekte wurden ausgezeichnet. Das Ergebnis zeigt eindrucksvoll die große Bandbreite des Mottos: Projekte wie zum Beispiel die „Erkundung der Brennnessel“ im Kindergarten, „Naturerlebnis Streuobstwiese“, „Initiative für Bienen“ bis hin zum Engagement Mannheimer Wirtschaftsunternehmen für „Blühende Freiflächen“ oder der  „Stützung der Aalpopulation im Rhein“.

 Als Gastredner stellte ZDF-Filmemacher Andreas Ewels sein Naturfilm-Projekt  „Abenteuer Lerchenberg“ vor. „Naturparadiese gibt es direkt vor unserer Haustür. Mit meinen Filmen möchte ich nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZDF für das Thema Natur begeistern. Nur wer Natur kennt, wird sie nachhaltig schützen“. Der Lerchenberg, Heimat des ZDF, stehe dabei als Symbol für alle Lebensräume, in denen Mensch und Tier eng beieinander leben und sich doch nur selten bewusst wahrnehmen.

Alle prämierten Projekte erhielten Preisgelder für die Umsetzung weiterer Umweltprojekte, Urkunden, den ZDF-Naturfilm „Abenteuer Lerchenberg“ sowie Sachpreise. In einer Broschüre werden die Projekte mit Bild und Text vorgestellt.

Friedhöfe richten Mannheimer Umweltpreis 2016 aus

"Natur findet Stadt" – so lautet das Motto des Umweltpreises 2016. Dieses Jahr haben die Friedhöfe Mannheim die Federführung bei der Auslobung des Preises inne. Bereits zum vierten Mal in Folge erhält der jährlich unter der Schirmherrschaft von Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala vergebene Umweltpreis einen Themenschwerpunkt. 

Doch was haben die Mannheimer Friedhöfe eigentlich mit Naturschutz zu tun? Können sie sich auch thematisch in die Ausschreibung des Umweltpreises einbringen? Eindeutig ja: Denn Friedhöfe sind nicht nur Orte der Toten und der Trauer, sondern auch Orte des Lebens - lebendige Friedhöfe im wahrsten Sinne des Wortes. Vor allem in urbanen Regionen stellen sie großflächige grüne Inseln dar und bieten Pflanzen und Tieren einen wichtigen Lebensraum. Darüber hinaus sind die Mannheimer Friedhöfe auch Orte, an denen aktiv Naturschutz betrieben wird: So werden beispielsweise brachliegende Friedhofsflächen in Wiesenlandschaften umgestaltet, Nistkästen angebracht und Teiche in der Grabfeldgestaltung angelegt.

Natur findet also statt in der Stadt – nicht nur, aber auch auf den Friedhöfen. Mit dem Umweltpreis 2016 will die Stadt Mannheim Naturschutz als Prozess nachhaltiger Stadtentwicklung gezielt fördern und Akteurinnen und Akteure, die sich den Herausforderungen im Spannungsfeld von Naturräumen in der Großstadt stellen, anspornen, sich mit ihrem vorbildlichen Engagement zu präsentieren.

Gesucht werden herausragende Naturschutzmaßnahmen im innerstädtischen Raum und auf Grünflächen, an Gewässern, in der Land- und Forstwirtschaft sowie auf Gewerbeflächen. Preiswürdig sind zum Beispiel Projekte, die gezielt den Artenschutz fördern, sich dem Gewässer- und Biotopschutz widmen, Renaturierungsmaßnahmen, naturverträgliche Land- und Waldnutzung oder die Gestaltung von Erholungs- und Erlebnisorten, die gleichzeitig Lebensräume für Wildpflanzen und für schützenswerte Tierarten sind.

Gerne stehen wir Ihnen für Rückfragen zur Verfügung

Katrin Fix – Tel. 33 77-104
Dominique Stöhr-Schmidt – Tel. 33 77-185

oder per E-Mail unter umweltpreis@mannheim.de

Geführter Rundgang über den Mannheimer Hauptfriedhof

Friedhofsführungen im Juni:

Bei einem Gang über den Mannheimer Hauptfriedhof erfreut sich der Besucher nicht nur an der besonderen Stimmung dieser grünen Oase inmitten der Stadt, mit ihrem großen Baumbestand und der vielfältigen Vegetation. Er betrachtet auch die unterschiedlichsten Grabstätten. Mal sind sie prächtig gearbeitet, mal eher einfach und unscheinbar. Interessiert bleibt der Besucher immer wieder stehen und liest die Inschriften auf den Grabsteinen der Verstorbenen. Deren Geschichten kennt er meist nicht. Was für ein Leben führten sie? Waren sie für die Mannheimer Stadtgeschichte von Bedeutung und wie wirken sie sich auf die Gegenwart aus?

Auch Fragen zur Historie des Mannheimer Hauptfriedhofs, zu Zahlen und Fakten sowie aktuellen Bestattungsmöglichkeiten stellen sich dem Besucher unweigerlich. Unsere Führung informiert und blickt auf spannende, befremdliche und erstaunliche Ausschnitte, die sich hinter Grabzeichen und Wegen verbergen.

Termine:

Donnerstag, 09.06.2016, 13.00 Uhr

Samstag, 25.06.2016, 10.00 Uhr

Treffpunkt:

Eingang Arkaden

Anmeldung telefonisch:

0621/33 77-104/-185

 

artGottesdienst auf dem Mannheimer Hauptfriedhof

"Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen", so der Anfang eines mittelalterlichen Kirchenlieds. Den Tod haben wir heute auf vielfältige Weise aus unserem Leben ausgegliedert. Am Sonntag, den 8. Mai 2016, um 11.00 Uhr feiert Pfarrerin Kyra Seufert mit der versammelten Gemeinde an einem ungewöhnlichen Ort, auf dem Mannheimer Hauptfriedhof, zu einer ungewöhnlichen Jahreszeit, mitten im Wonnemonat Mai, das Leben auf ganz besondere Weise. Es geht um "Lebens-art", die Kunst zu leben, bei diesem artGottesdienst inmitten der Gräber in der Parkfeldanlage auf dem Hauptfriedhof.

Mitwirkende in diesem Gottesdienst sind Josefine Lammer, Leitung und Koordination der Ökumenischen Hospizhilfe Mannheim und Andreas Adam, Leiter des Eigenbetriebs Friedhöfe Mannheim.

Musikalische Gestaltung: Piano: Eckard Stadler, Gesang: Charlotte Bowmann, Gitarre: Tobias Pelz

Einweihung des neuen Trauerhallenvorplatzes in Käfertal

Einweihung des neu gestalteten Trauerhallen-Vorplatzes am 15.04.2016 auf dem Friedhof Käfertal

Bürgermeisterin Felicitas Kubala, die Friedhöfe Mannheim und die Geschichtswerkstatt Käfertal e.V. haben am Freitag gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Einweihung des neu gestalteten Trauerhallen-Vorplatzes mit überdachtem Unterstand auf dem Käfertaler Friedhof gefeiert. „Der neue Unterstand bietet jetzt nicht nur 60 zusätzlichen Trauergästen Platz, sodass der Bedarf an einer größeren Sitzplatzkapazität gedeckt wird, sondern er verfügt auch über einen barrierefreien Zugang zur Trauerhalle“, betonte Bürgermeisterin Felicitas Kubala und hob gleichzeitig das bürgerschaftliche Engagement vor Ort hervor: „Das Bauprojekt mit einem Investitionsvolumen von insgesamt mit 240.000 Euro ist auch mit Hilfe der vielfältigen Unterstützung der Geschichtswerkstatt Käfertal e.V. innerhalb eines knappen Jahres realisiert worden.“

Aufwertung des Käfertaler Friedhofs

Unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes fügte das Architektenbüro Strobel + Partner der über 100 Jahre alten Halle behutsam eine Stahl-Glas-Konstruktion in das Ensemble ein. Bei Renovierungsarbeiten in der Trauerhalle wurde bereits 2012/13 ein Deckengemälde in Form eines Kreuzes aufwendig restauriert und ein elektronisches Glockengeläut installiert. „Mit der Einweihung des neuen Vorplatzes, erfährt der Friedhof Käfertal nun eine weitere Aufwertung“, freute sich Andreas Adam, Betriebsleiter der Friedhöfe Mannheim. Ihm pflichtete Bernhard Mäder, Vertreter der Geschichtswerkstatt Käfertal e.V., bei. Weitere Mitglieder des Bezirksbeirates Käfertal sowie des Gemeinderates nahmen an der feierlichen Einweihung teil.

 

Einweihung der neu erweiterten Trauerhalle Rheinau

Bild zu Einweihung der neu erweiterten Trauerhalle Rheinau

Nach rund zwei Jahren Vorbereitung und einem Jahr Bauzeit ist der Erweiterungsbau der Trauerhalle auf dem Rheinauer Friedhof am Mittwoch in Anwesenheit von Bürgermeisterin Felicitas Kubala feierlich eingeweiht worden. Die Friedhöfe Mannheim hatten hierzu gemeinsam mit der Interessengemeinschaft Friedhof Rheinau e.V. alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen.

„Durch die Erweiterung und die nun insgesamt 140 Sitzplätze passen ab jetzt mehr als doppelt so viele Trauergästen in die Halle, von der aus man dank der großzügigen, neuen Fenster einen schönen Blick ins Grüne hat“, freute sich Bürgermeisterin Felicitas Kubala. Das Architektenbüro Kaltenborn plante den lichtdurchfluteten Erweiterungsbau und setzte bei den Umbauarbeiten eine energieeffiziente Heizungslösung um.

Bürgermeisterin dankt allen Engagierten

Besonders hervorgehoben wurde von der Bürgermeisterin das bürgerschaftliche Engagement, das bei der Realisierung des Projektes einen großen Anteil beitrug. „Das sich auf insgesamt 330.000 Euro belaufende Bauprojekt konnte auch durch das Engagement der Interessengemeinschaft Rheinau e.V. so schnell realisiert werden“, dankte die zuständige Dezernentin. Der Verein unterstützte das Bauvorhaben nicht nur in Form von Geldspenden, sondern stellte auch Baumaterial und die eigene Arbeitskraft zur Verfügung.

Neben Bürgermeisterin Felicitas Kubala freute sich der Betriebsleiter der Friedhöfe Mannheim, Andreas Adam, sowie der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Friedhof Rheinau e.V., Kurt Kubinski, über den erfolgreichen Abschluss des Projektes.

Wasserstellen

Zum Frühjahr wird ab dem 17.03.2016 das Wasser auf den Friedhöfen Mannheim wieder angestellt.

Auf dem Friedhof Käfertal sind die Wasserstellen ab dem 24.03.2016 wieder geöffnet.

Friedhofsmobil wieder erreichbar

Bild zu Friedhofsmobil wieder erreichbar

Das Friedhofstaxi ist wieder zu den gewohnten Zeiten zu erreichen.

Heiterkeit und Melancholie auf dem Hauptfriedhof

Bild zu Heiterkeit und Melancholie auf dem Hauptfriedhof

Der Eigenbetrieb Friedhöfe Mannheim und der Förderverein zum Erhalt der Friedhofskultur in Baden und luden am vergangenen Wochenende bereits zum wiederholten Male zu einer musikalischen Lesung mit Madeleine Sauveur im Parkgrabfeld auf dem Mannheimer Hauptfriedhof ein und begeisterten damit rund 280 Besucherinnen und Besucher. Stimmungsvoll umrahmt wurden die heiteren und melancholischen Gedanken der Künstlerin von ihrem Begleiter Clemens Maria Kitschen am Piano. 

Der Friedhof als Ort der Begegnung

Friedhöfe sind Orte zum Nachdenken und des Austauschs, das zeigte Sauveur mit ihren Liedern und Texten wieder sehr deutlich und lies keine Facette rund um das Thema Abschied und Neubeginn aus. „Niemand kann dem Tod entgehen‚ so schwer kann es also nicht sein, bisher haben es noch alle geschafft“, so eines ihrer vorgetragenen Zitate. Deshalb sei es wichtig, seine Erfahrungen zu teilen und sein Mitgefühl zu zeigen, so einer der zentralen Gedanken der Künstlerin.

Verschiedene Rituale und Bestattungsformen, um mit dem Tod umzugehen

Die große Nachfrage der Zuhörerschaft unterstreicht das Interesse an dem Thema Tod und die Bedeutung des Friedhofes als Begegnungsort, denn die mit dem Tod verbundene Angst vor dem Abschied und die Trauer um die Lieben kennt jeder. Gerne würden wir darauf verzichten und dem Unangenehmen aus dem Weg gehen, so die Künstlerin. Trotzdem sei es nie zu spät sich der Sache zu stellen und etwas in seinem Leben positiv zu verändern, wir dürfen nur nicht hadern oder zögern, so Sauveur weiter. Mit Ausschnitten von Marc Twain und Charles Dickens wurden diese und andere Gedanken unterstrichen. Es wurden aber nicht nur Wege aufgezeigt mit dem Tod umzugehen, in Form von verschiedenen Ritualen und Bestattungsformen, sondern auch die Frage gestellt, was nach dem Tode ist.

Sehr „unterhaltsam“ fand Sauveur dabei auch viele lästige Dinge aus dem Alltag, die einem mit dem Tod erspart bleiben und schaffte damit eine gewisse Komik, mit welcher sich jeder Besucher identifizieren konnte. Wie schon ein jüdisches Sprichwort sagt: „Tränen, die gelacht werden, müssen nicht geweint werden“. Nach 2012 war dies bereits der zweite Auftritt von Sauveur auf dem Hauptfriedhof.

Diakonissenschwesterngräber auf Hauptfriedhof neu gestaltet

Bild zu Diakonissenschwesterngräber auf Hauptfriedhof neu gestaltet

Die Stadt Mannheim pflegt seit mehr als 60 Jahren die zwei Ehrengrablagen der Diakonissenschwestern auf dem Hauptfriedhof. Die kürzlich in gemeinsamem Arbeitseinsatz gärtnerisch neu angelegten Gräber besichtigten jetzt die Schwestern der Diakonissen aus Speyer zusammen mit dem Betriebsleiter der Friedhöfe Mannheim und den Mitarbeitern des Betriebshofes auf dem Hauptfriedhof.

Mit Hilfe der Behindertenwerkstatt der Diakonissengärtner aus Maudach und der tatkräftigen Unterstützung der Mitarbeiter der Friedhöfe Mannheim konnten die Ehrengräber der Schwestern mit Euonymus, Hortensien und Hibiskus neu gestaltet werden. Das würdige Ambiente der Grabstätten wurde so herausgehoben. Die Pflanzenauswahl bietet einen schöne Vielfalt, wird aber durch Bodendecker dominiert, wobei sich die Bepflanzung das ganze Jahr über farblich verändert und hierbei aber auch robust und pflegeleicht ist. „Wir freuen uns sehr über das Interesse und die Wertschätzung unserer langjährigen Arbeit an den Schwesterngräbern, die wir hier mit ihrem Besuch an der Neuanlage der Schwesterngrabstätten erfahren“, freut sich Betriebsleiter Andreas Adam über den Besuch der Diakonissenschwestern aus Speyer. Die Ehrengrabstätten der ursprünglich aus Mannheim stammenden Schwestern sind von ganz besonderem Wert für die Friedhöfe Mannheim, die verstorbenen Schwestern haben sich mit ihrem Tun weit über die Grenzen Mannheims hinaus verdient gemacht.

Das Herz vieler Besucherinnen schlägt immer noch in Mannheim, auch wenn ihre neue Heimat nun Speyer ist. Mit einem gemeinsamen Schlusslied an der Grabstätte wurde insbesondere an die vielen verstorbenen Schwestern gedacht, welche hier in den Gemeinschaftsgräbern bestattet sind. Gerne wird die Gruppe Ihren Besuch wiederholen um zu sehen, wie die Grabanlage im nächsten Jahr in voller Blüte steht, aber auch sicher um innezuhalten und der verstorbenen Schwestern zu gedenken.

Baum-Skulptur auf dem Mannheimer Hauptfriedhof restauriert

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Der Eigenbetrieb Friedhöfe der Stadt Mannheim hat in Zusammenarbeit mit dem regionalen Künstler David Sohl die Restaurierung der im Jahre 2008 erstellten Skulptur „Vom Leben bis zum Tod“ abgeschlossen. Nun erhält die von Sohl mittels einer Kettensäge gestaltete Skulptur ihren alten Platz in Verwaltungsnähe zurück. Das Kunstwerk, das eine Lebensader symbolisiert, kann so weiterhin von den Besucherinnen und Besucher auf dem Hauptfriedhof besichtigt werden.

Ende letzten Jahres wurde von dem Baumpfleger der Friedhöfe Mannheim festgestellt, dass die ursprünglich aus einem alten Spitzahornbaum erstellte Skulptur von einem Pilz befallen war und ohne Kappung komplett kaputt gegangen wäre. „Der Erhalt der Skulptur konnte nur über eine Restaurierung gewährleistet werden“, erklärt Andreas Adam, Leiter der Friedhöfe Mannheim. So wurde in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Eigenbetriebs der Stamm vom Wurzelbereich getrennt. Die Skulptur wurde anschließend von David Sohl im Betriebshof des Hauptfriedhofs Mannheim abgeschliffen, mit einem Holzschutzmittel versehen und neu lackiert. Zudem wurde sie auf einem betonierten Sockel befestigt, damit sie nun lange und fest steht.

Neubau des Pavillons auf dem Käfertaler Friedhof startet

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Der neue Pavillon auf dem Käfertaler Friedhof soll nach Fertigstellung bis zu 60 Besucherinnen und Besuchern die Teilnahme an den Trauerfeierlichkeiten unter einem geschützten Dach mit Blickkontakt zur Trauerhalle ermöglichen. Für mobilitätseingeschränkte Besucherinnen und Besucher wird es eine gesonderte Zufahrt zur Halle geben. Durch die Verglasung wird eine gute Sichtbeziehung der Trauernden auf den Trauerzug gewährleistet. Der zusätzliche rückwärtige Ausgang soll künftig das problemlose Anschließen an den Trauerzug ermöglichen.

Nachdem in einem ersten Schritt das Baufeld abgesteckt wurde, sind aktuell die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Friedhöfe Mannheim selbst als treibende Kraft für den Beginn der Bauarbeiten im Einsatz: Sie entfernen die alten Treppen- und Pflasterbeläge. Diese müssen im Rahmen des Neubaus weichen, um den Pavillon samt der Rampe neu zu errichten. Die weiteren Arbeiten wie Stahlbetonbau und Pflasterarbeiten wurden an Fachfirmen vergeben. In den kommenden Tagen wird mit dem Stahlbeton-Fundament begonnen.

Zudem wurde letzte Woche der „Käfertaler Engel“ abgebaut. Sobald die Überdachung steht und die Bauarbeiten beendet sind, wird zusammen mit der Geschichtswerkstatt und dem Fördererkreis historischer Grabstätten ein neuer Standort für den Engel gesucht. Bis dahin kommt es während der Bauarbeiten zu teilweise längeren Wegen der Besucherinnen und Besucher zu einigen Grabstätten. Die Friedhöfe Mannheim arbeiten jedoch schon an einer Lösung, um für einige Betroffene einen kürzeren Weg zur Wasserentnahmestelle zu schaffen und bitten bis dahin um Verständnis. Bis zum Jahresende sollen die Bauarbeiten fertiggestellt sein.

Grüntaten Mannheim

Bild zu Grüntaten Mannheim

Mannheimerinnen und Mannheimer machen ihre Stadt grün und lebenswert. Ehrenamtliches Engagement der Bürger hilft auch bei der Ergänzung der Friedhofskonzepte.

Wir freuen uns daher über Spenden in Form von Bäumen und Bänken auf den Mannheimer Friedhöfen.

Bäume sind unschätzbar wertvoll für die Lebensqualität in Mannheim. Ein gesunder Baum belohnt uns alle mit grünen Blättern, Vogelzwitschern und sauberer Luft. Vor allem im Sommer trägt jeder einzelne Baum zu einem besseren Stadtklima bei.

Auf einer Bank an einem von Ihnen mitbestimmten Standort auf den Mannheimer Friedhöfen können Sie Verweilen, Nachdenken und die Ruhe genießen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf:

Geschichtswerkstatt Kaefertal e.V.

Bild zu Geschichtswerkstatt Kaefertal e.V.

Geschichtswerkstatt Käfertal e.V.
Braustraße 1
68309 Mannheim

Neugestaltung des Trauerhallen – Vorplatzes im Friedhof Käfertal

mit Erstellung eines Unterstandes

(Stand 24-03-2014)

Die Trauerhalle auf dem Friedhof Käfertal wurde in der noch heute bestehenden baulichen Form 1813 – also vor mehr als 100 Jahren – erbaut. Viele Trauergäste bei Beerdigungen mussten die Erfahrung machen, dass die Trauerhalle mit nur ca. 50 Sitzplätzen viel zu klein ist und  man bei Wind und Wetter im Freien stehen musste. Leider ist eine direkte bauliche Erweiterung nicht möglich, so dass auf dem Vorplatz der Trauerhalle nun ein Unterstand gebaut werden soll.

Diese Umgestaltung des Vorplatzes vor der Trauerhalle mit Errichtung eines Unterstandes ist nun in greifbare Nähe gerückt.

Aufgrund der Initiative aus der Geschichtswerkstatt Käfertal e. V. sind sowohl der Bezirksbeirat Käfertal, die Stadt Mannheim und besonders der Eigenbetrieb „Friedhöfe Mannheim“ mit großem Engagement an dem Projekt beteiligt.

So soll in 2015 eine vollkommene Umgestaltung des Vorplatzes geschehen:

Die Umbaukosten werden derzeit mit ca. 200.000 € beziffert.

Davon wurde in den Finanzhaushalt der Stadt Mannheim für das Jahr 2015 100.000 € als Komplementärfinanzierung eingestellt. Seitens des Eigenbetriebes „Friedhöfe Mannheim“ wurde ebenfalls eine wesentliche Teilfinanzierung zugesagt. Nun ist auch das Engagement der Käfertaler Bürgerinnen und Bürger, der Firmen und Unternehmen, aber auch der Vereine und Institutionen gefordert, um dieses Projekt in einer gemeinsamen Anstrengung erfolgreich abschließen zu können. Wenn Ihnen der Umbau auf dem Friedhof mit Erstellung eines Unterstandes auch am Herzen liegt, bitten wir Sie herzlichst um Ihre Spende und Unterstützung.

Jede Spende hilft und ist willkommen.

Bankverbindung:

Geschichtswerkstatt Käfertal e. V
Spende Friedhof            

Sparkasse Rhein – Neckar – Nord, Mannheim
Konto Nr.: 392 57 17   BLZ.: 670 50 505
IBAN.: DE62 6705 0505 0039 2570 17  BIC.: MANSDE66XXX

Selbstverständlich  erhalten  Sie  auf Wunsch eine  steuerlich absetzbare  Spendenbescheinigung.

Geschichtswerkstatt Käfertal e. V.
Vorsitzende Christl Hörr-Nusselt
Braustr. 1,68309 Mannheim

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